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Am 6. Februar 1919 trat die neu gewählte Nationalversammlung der jungen Republik zur ersten Sitzung zusammen. Die mangelnde Sicherheit in der noch immer nicht befriedeten Metropole Berlin ließ den Wahl der Tagungsstätte auf das beschauliche Weimar fallen - das schließlich sowohl der Verfassung als auch der Republik ihren gab.

Letztlich war die Wahl aber nicht nur aus sicherheitspolitischen Gründen auf Weimar gefallen: Zu sehr war Berlin Sinnbild des gerade untergegangenen Kaiserreichs, das man gerade im Versailler Vertrag zum Hauptschuldigen des ersten Weltkriegs bestimmt hatte. Weimar galt hingegen als Symbol der Deutschen Klassik, willkommener Ausgangspunkt für einen gesellschaftlichen u.va. politischen Neuanfang. Hier wollte man das Fundament legen für die erste deutsche parlamentarische Demokratie. Nach hitzigen Diskussionen um das Vertragswerk wurde die Weimarer Verfassung schließlich am 31. Juli 1919 von der Nationalversammlung angenommen und vom Reichspräsidenten Friedrich Ebert am 11. August unterzeichnet. Wenn auch die Verfassung der Weimarer Republik nicht die erhoffte Stabilität verlieh, so macht ihre Übereinstimmung mit der späteren Verfassung der Bundesrepublik Deutschland in wesentlichen Punkten deutlich, wie fortschrittlich sie eigentlich war und welchen Beitrag zur Demokratisierung Deutschlands sie leistete.

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