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Das 20. Jahrhundert gilt - mit seinen historischen Marksteinen, dem Beginn des Ersten Weltkriegs als »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« 1914 und dem Ende des Kalten Krieges mit dem Fall der Mauer in Deutschland - vielen Historikern als das »kurze« im Gegensatz zum »langen« 19. Jahrhundert. Ein kurzes Jahrhundert, das von Deutschland ebenso geprägt wurde, wie umgekehrt die historischen Ereignisse tief greifende Auswirkungen auf die Gesellschaftsordnung und das Selbstverständnis der deutschen Nation hatten. Ein Jahrhundert auch, dessen Aufarbeitung sich die deutsche Geschichtsschreibung - vielleicht stärker als viele andere Chronisten - verpflichtet fühlt. Mit der Jahrhundertwende ergibt sich nun die Chance, auf dem Fundament der Erkenntnisse von Zeitzeugen, Chronisten und Historikern einen ersten Blick zurück aus dem »neuen« 21. in das »alte« 20. Jahrhundert zu werfen: auf die - aus deutscher Sicht aber mit Blick auf Europa - zentralen Epochen und Einschnitte.


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Die Berliner Republik

Wiedervereinigung und Neuorientierung

Der bekannte Zeithistoriker Manfred Görtemaker spannt den Bogen von der Wiedervereinigung 1990 bis zum Jahr 2005: Erstmals werden hier die großen Themen der Außen- und Innenpolitik
und die Veränderungen im Parteiensystem im Kontext der jüngeren deutschen Vergangenheit analysiert.


Matthias Uhl in der Zeit zum Mauerbau 1961

Matthias Uhl, Autor von "Die Teilung Deutschlands" schreibt in der ZEIT über die Zeit des Mauerbaus. Dabei klären freigegebene Dokumente aus Moskauer Archiven endlich, von welcher Seite aus der Befehl zum Mauerbau 1961 kam. Mehr Infos dazu in den News.

 


2009 - Das Jubiläumsjahr der Neuanfänge!

Das 20. Jahrhundert umspannt einen Zeitraum, der für Deutschland nicht nur den Untergang von vier Staaten beinhaltete, sondern auch einige bedeutsame und nachhaltige Neuanfänge, die über alle Rückschläge und zwischenzeitlicher Niederlagen hinweg aneinander anknüpfen und sich über dunkle Stunden hinweg »die Hand reichen« - 1919 verabschiedet die Weimarer Nationalversammlung das Vertragswerk der Weimarer Verfassung. 1949, 30 Jahre später, werden zwei deutsche Staaten egründet, wobei die neu entstehende Verfassung der Bundesrepublik sich in wesentlichen Punkten an der Weimarer Vorlage orientiert. Weitere 60 später, 1989, beginnt durch den Beitritt der DDR zum Gebiet der Bundesrepublik ein dritter Neuanfang, der in der Überwindung der deutsch-deutschen Teilung zugleich das endgültige Ende des Kalten Krieges bedeutet.


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Die Teilung Deutschlands

Niederlage, Ost-West-Spaltung und Wiederaufbau 1945–1949

Ein spannender Blick hinter die Kulissen des Nachkriegsalltags: Aufbau der alliierten Militärverwaltungen in den vier Besatzungszonen sowie die Anfänge der politischen und wirtschaftlichen Neugestaltung. Im Fokus stehen die gegensätzlichen Entwicklungen in Ost und West.

Die Berliner Republik
Manfred Görtemaker

Die Berliner Republik

 
Von Ulbricht zu Honecker
Dierk Hoffmann

Von Ulbricht zu Honecker

 
Die Kultur von Weimar
Peter Hoeres

Die Kultur von Weimar